Samstag, 18. Juni 2016

**Update-Post** Bloggerbrunch bei Tanja und Leni




Beim heutigen Bloggerbrunch wollen Tanja und ich mit euch das Thema „Rezensionsexemplare“ einmal genauer unter die Lupe nehmen.


Bevor wir anfangen, noch kurz etwas Organisatorisches: Wie auch beim letzten Mal, seid ihr eingeladen eure Antworten (ähnlich wie beim Mädelsabend), direkt auf eurem Blog zu posten. Gerne könnt ihr natürlich auch am Bloggerbrunch teilnehmen, indem ihr über das Kommentarfeld eure Meinungen, Fragen und Anregungen mitteilt.

Tragt euren Blog einfach unten über den Add-Link Button ein, damit andere Teilnehmer ganz schnell zu euch finden und gemeinsam mit euch auf euren Blogs diskutieren können.

Wir haben am Ende unseres heutigen Bloggerbrunches bestimmte Fragen von euch noch nicht gestellt, die euch aber brennend interessieren? Kein Problem! Um 17:00 Uhr wird es wieder eine offene Fragerunde geben, bei der ihr auf euren Blogs (oder ggf. über das Kommentarfeld) die Frage stellen könnt.

Bei diesem Bloggerbrunch wird es auch Fragen geben, die vermutlich nur Leser beantworten können, die bereits ein Rezensionsexemplar bei einem Verlag angefordert haben. Solltest du eine solche Anfrage noch nie gestellt haben, so kannst du diese Frage einfach auslassen und bei der nächsten wieder einsteigen.

Wir freuen uns auf eine gesellige und hoffentlich diskussionsfreudige Runde mit



Ganz liebe Grüße

Tanja & Leni



Und nun geht es auch schon los mit der ersten Frage:

15:00 Uhr: Hast du bereits ein Rezensionsexemplar erhalten? Falls Nein, was hat dich bisher davon abgehalten? Und falls ja, nach welchen Kriterien entscheidest du, ob du ein Buch anfragst oder nicht?

Ich habe bereits ein paar Rezensionsexemplar erhalten. Bei dem ein oder anderen habe ich selbst eine Anfrage gestellt und bei manchen wurde ich schon persönlich angeschrieben und gefragt, ob ich etwas rezensieren möchte. Das erwähne ich jetzt extra, da meine Kriterien bei diesen zwei Varianten jeweils unterschiedlich sind. Ich frage nur sehr, sehr selten ein Buch an. Immerhin kann ich auch locker in einen Buchladen spazieren und mir so einige selbst kaufen. Meistens frage ich deswegen Bücher bei einem Verlag/Autor an, die noch nicht rausgekommen sind. Also deren Erscheinungsdatum noch etwas weiter weg liegt, die mich aber von ihrem Inhalt her so neugierig machen, dass ich es kaum erwarten kann loszulesen. Werde ich allerdings von einem Autor persönlich angeschrieben und gefragt, ob ich ihr Buch rezensieren möchte, dann lese ich mir zu aller erst die Leseprobe durch. Wenn mich der Inhalt anspricht und sich die Leseprobe leicht lesen lässt, dann stimme ich direkt zu. Bei solchen Anfragen neige ich auch eher dazu, zu zustimmen. Indie-Autoren und Autoren, die sich gerade am Markt etablieren, möchte ich nämlich gerne unterstützen.



15:30 Uhr: Kürzlich wurde ich netterweise von einer Autorin darauf hingewiesen, dass eine Rezension auf Amazon, sofern sie aufgrund eines vom Verlag oder Autor zur Verfügung gestellten Freiexemplar erfolgt ist, mit einem entsprechenden Hinweis versehen werden muss. Diese Regelung war mir neu.

Was denkst du über diese Regelung? Hast du bislang deine Rezensionen mit einem entsprechenden Hinweis versehen? Wie sieht so ein Hinweis bei dir aus?

Mir war diese Regelung bis dato völlig unbekannt und deswegen habe ich das auch nicht wirklich gemacht. Auf meinem Blog steht bei jeder Rezension zu einem Rezensionsexemplar ein fettes Dankeschön für das Bereitstellen eben dieses. Das ist bei mir immer ganz oben, neben dem Cover zu sehen. Am Anfang stehen alle Informationen dran, wie das Erscheinungsdatum des Buches, wie viele Seiten es hat und so weiter und eben unten drunter, steht mein Dankeschön. Damit kennzeichne ich, dass es ein Rezensionexemplar war.

Diese Regelung hat meines Erachtens Vor- und Nachteile. Einerseits passiert es, dass (manchmal vielleicht auch unbewusst?) man bei Rezensionsexemplaren etwas „netter“ bei der Bewertung ist. Vielleicht hat man sich mal nett mit der Autorin unterhalten oder ist so glücklich darüber, es umsonst bekommen zu haben, dass man mit dem Buch nicht ganz so hart ins Gericht gehen möchte. Natürlich bleibt man trotzdem ehrlich, aber viele Leser, die sich schon mal in dieser Situation befunden haben, werden mit dieser Kennzeichnung direkt diesen Hinweis (vielleicht auch unbewusst?) annehmen. Somit ist das ein Vorteil für die Leser, aber andererseits ein Nachteil für die Verlage/Autoren.

Viele werden mir hier sicherlich nicht zustimmen, dass man so bei einer Bewertung vorgeht und das kann natürlich auch bei jedem unterschiedlich sein. Wenn man bei einem Rezensionsexemplar auch Kritik mit in die Rezension schreib, denkt man sich dabei sicherlich ja auch, dass es nur Vorteile für den Autor hat. Nur mit (nett formulierter) Kritik können sie sich weiter verbessern und das sollte man sich dabei vor Augen halten.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Regelung für so gelungen halte. Viele Blogger setzen so oder so ein riesen Dankeschön für das Rezensionsexemplar unten dran, um eben ihren Dank damit auszudrücken. Wozu also eine Regelung draus machen?



16:00 Uhr: Wenn du ein Buch für das Erstellen einer Rezension zur Verfügung gestellt bekommen hast, innerhalb welcher Zeit siehst du dich verpflichtet es zu lesen und eine Rezension online zu stellen? Auf welche Plattformen, Händlerseiten oder auch sozialen Netzwerken stellst du deine Rezension ein? Auf welchen Seiten sollte deines Erachtens eine Rezension unbedingt eingestellt werden und warum?

So im Allgemeinen würde ich jetzt so ca. 2 maximal 3 Wochen sagen. Bis das Rezensionsexemplar abgeschickt wurde, es bei mir angekommen ist, ich es durchgelesen habe und ein passendes Extra gefunden habe, die Rezension geschrieben habe und und und, da vergeht schon etwas Zeit. Da finde ich sind 2 Wochen eigentlich ganz angemessen. Rezensionsexemplare haben bei mir immer Vortritt und da schaffe ich es auch schon oft, die Rezension früher einzustellen. Also generell erscheinen meine Rezensionen immer auf Lovelybooks, Goodreads und natürlich meinem Blog. In Amazon stelle ich hauptsächlich etwas rein, wenn ich darum gebeten werde oder ich ein Buch unbedingt unterstützen möchte. „Negative“ Rezensionen verbreite ich eher selten auf weiteren Plattformen.
Lovelybooks und Goodreads sind Seiten mit einem großen Netzwerk an Bücherinteressierten. Meiner Meinung nach, sind sie sogar auf gleicher Höhe mit Amazon, da auf diesen zwei sozialen Netzwerken sehr gerne gestöbert wird und das etwas "persönlicher" ist. Aber auch auf Amazon liest man sich ja gerne mal eine Rezension durch, wenn einem etwas interessiert. Die Rezensionen dort sind hauptsächlich für diejenigen, die Lovelybooks und Goodreads noch nicht kennen würde ich jetzt mal behaupten. Seitdem ich die zwei Seiten kennengelernt habe, bin ich hauptsächlich nur noch dort und auf Blogseiten am Stöbern. =)



16:30 Uhr: Wie sollte deiner Meinung nach eine Rezension aussehen? Welche Punkte dürfen auf keinen Fall darin fehlen, was kann man auch gut weglassen? Bevorzugst du einen besonderen Aufbau? Sollte eine Rezension lieber kurzgefasst oder doch etwas informativer und dann vielleicht auch länger ausfallen?

Was Rezensionen angeht, hat ja jeder seinen eigenen Stil und das finde ich ist schon mal das Wichtigste. Beim Rezensieren muss jeder seinen eigenen Stil finden. Dadurch hat jeder seine eigene Art und Weise auf ein Buch neugierig zu machen. Was ich persönlich in meinen Rezensionen immer bespreche ist der Schreibstil, die Charaktere, die Spannung/Genre/Fantasy-Elemente oder eben das Besondere an diesem Buch. Was meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig ist (und ich auch größtenteils beim Rezensionslesen überspringe), ist wie man ein Cover findet. Gegen ein oder zwei Mal habe ich überhaupt nichts. Manchmal schwärme ich auch über ein Cover, wenn es mir richtig, richtig gut gefällt, aber ansonsten ist das für mich nicht ausschlaggebend, ob ich ein Buch kaufe oder nicht. Deswegen muss es aus meiner Sicht auch nicht unbedingt in eine Rezension rein. Natürlich möchte ich mit meiner Meinung niemandem in die Rezension reinreden. Wie gesagt, ich finde es schön, wenn jeder seinen eigenen Stil findet und wenn das Cover in der Rezension dabei gerne besprochen wird, dann bleibe dabei. =)

Bei der Länge der Rezension kann ich nur sagen, das eine schließt das andere doch nicht aus. ;-) Ich mag sowohl kurzgefasste, als auch längere Rezensionen. Solange sie informativ sind oder besser gesagt, mich neugierig machen, dann habt ihr mich mit euren Rezensionen sowieso an der Angel! =) 



17:00 Uhr: Freie Fragestunde! Stelle deine Frage zu diesem Thema, die dich schon immer beschäftigt hat und lass uns darüber diskutieren =)

Uns würde jetzt noch sehr interessieren, wie euch der heutige Bloggerbrunch gefallen hat. Habt ihr Anregungen und Ideen für zukünftige Brunches? Vielleicht habt ihr ja sogar Themenwünsche? Wir freuen uns auf euer Feedback und bedanken uns hiermit herzlich für eure Teilnahme! =) 





Wir haben festgestellt, dass die Zeit zwischen den einzelnen Fragen mit einer halben Stunde sehr knapp bemessen ist. Diese "Regelung" beruht darauf, dass wir den Bloggerbrunch einerseits nicht zu lange ansetzen wollen und andererseits auch ein paar Fragen mit euch ausdiskutieren wollen. Sehr gerne könnt ihr euch mit der Beantwortung auch etwas Zeit lassen. Die Diskussionsrunde kann nach 17 Uhr gerne noch weitergeführt oder auch an Folgetagen mit Kommentaren versehen werden.



Kommentare:

  1. Hallo liebe Leni!

    Ich finde deine Auswahlkriterien wirklich klasse :) So geht es mir auch! "Meine" Autoren, de ich vorher nicht kannte und deren Schreibstil ich verfallen bin, habe ich auf Lovelybooks kennen gelernt. Sie kann ich direkt anschreiben und ihnen zum Buch Fragen stellen und darauf kommt es mir an! Ich frage zwar auch Bücher bei Verlagen an, doch da ist es schon schwieriger auf Fragen Antworten zu erhalten. Wirst du denn oft angeschrieben?

    Liebe Grüße,
    deine Nina

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    1. Huhu liebe Nina, ♥

      es freut mich wirklich sehr zu hören, dass du dich in manchen Auswahlkriterien auch wiedererkennst. Die meisten Autoren, die ich absolut lieben gelernt habe, habe ich auch durch Lovelybooks kennengelernt. Das ist schon eine tolle Seite oder? =D Durch Lovelybooks bin ich überhaupt erst aufs Bloggen und Rezensieren gekommen. Ich persönlich finde es auch immer direkt schöner, wenn man direkt mit Autoren quatschen kann. Man bekommt einen viel besseren Eindruck auch ein mal hinter die Kulissen. ;-) Bei einem Verlag habe ich auch ähnliche Erfahrungen wie du.

      Es gab mal eine Zeit, da wurde ich etwas öfter angeschrieben. Das ist eben auch sehr gut durch die Seite "rezi-suche.de" möglich geworden. Kann ich auch nur empfehlen. ;-) Dort sind hauptsächlich Indie-Autoren, die ihr Buch eben durch Blogger etwas weiter verbreiten wollen. Mittlerweile bin ich aber nicht mehr ganz so in der Rezensionsexemplar-Szene, weil ich vor kurzem all meine Abschlussprüfungen gehabt habe und jetzt auch meine Abschlussfahrt hatte (und und und xD), habe ich eine Pause von alldem gemacht. =)

      Ganz liebe Grüße
      Leni =)

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    2. Das ging mir auch so! Mit Lovelybooks habe ich meine Leseleidenschaft wieder entfacht - sie war zwar schon immer da, doch wie oft bin ich in Buchläden gekommen? Oder aber wie oft mit einem Buch wieder raus? Selten, da mich einfach nichts mehr angesprochen hat ... alles war so nichtssagend! Doch mit der Seite, habe ich es wieder entdeckt! Und ja, auch ich kann behaupten, dass damit wirklich auch mein Blog ins Leben gerufen wurde! Lovelybooks hatte einen sehr großen Anteil daran :)

      Klar! Eine Pause muss auch mal sein! Ein Blog nimmt auch viel Zeit in Anspruch. Das merke ich auch :D Was meinst du wie oft mein Freund mosert *g*
      Ist denn alles positiv verlaufen? Hast du deinen Abschluss erfolgreich hinter dich gebracht?

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    3. Oh man, du sprichst mir aus der Seele!! Mit Lovelybooks wurde ich auch wieder richtig in die Leserschiene geschubst und durch diese Seite entdeckt man ja auch so viele Bücher, die man in Buchhandlungen nicht entdecken würde. Das mag ich ganz besonders an dieser Seite. =)

      *Lach* Das kann ich mir vorstellen, aber dein Freund hat sicherlich auch ein Hobby, dem er viel Zeit widmet oder? Einfach das mal vor die Nase halten, wenn er sich das nächste Mal beschwert. ;-)
      Unsere Noten haben wir noch nicht bekommen, aber ich bin zumindest zuversichtlich (oder eben am Hoffen... oder einfach optimistisch... alles eine Frage der Perspektive würde ich sagen =D). Die bekommen wir dann in den nächsten Wochen, aber es ist nicht unbedingt so, dass ich bei einer Prüfung ein richtig schlechtes Gefühl hätte. Danke für die Nachfrage! Total süß!!! =))))

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    4. Aber klar doch! Ich hab dir fleißig die Daumen gedrückt! Und ich bin froh, dass du die Zeit hinter dir hast :) Dann heißt es jetzt abwarten und Tee trinken ;)
      Ja, ein Hobby hat er auch ... insbesondere das, mir immer was erzählen zu wollen, wenn ich konzentriert am lesen bin!!!! Und dann noch bei so SPANNENDEN STELLEN :D *g*

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    5. Vielen, vielen Dank!!! <3 Es freut mich wirklich wahnsinnig, dass du mir während der Zeit so die Daumen gedrückt hast. Momentan bin ich auch hauptsächlich froh, dass der ganze Stress vorbei ist. Ich bleibe einfach gespannt, was mich bei der Notenbekanntgabe erwartet und solange werde ich wirklich abwarten und Tee trinken. ;-)
      *Lach* Was für ein Hobby hat er denn, wenn man fragen darf? =)) Ich kann mir das nur zu gut vorstellen. Ist es aber nicht im Allgemeinen so, dass man beim Lesen unterbrochen wird, sobald man an der spannendsten Stelle angekommen ist? =D

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    6. Er ist Fotografie-begeistert! Und bestellt und führt mir vor (die meiste Zeit hab ich sein Zubehör in meiner Handtasche und das ist ganz schön schwer!!! eine neue Handtasche will er mir aber nicht kaufen *g*) und natürlich findet er immer DANN was, wenn ich am lesen bin ... meine strafenden Blicke merkt er dann auch *g* Aber ja, im Grunde genommen werden wir Leser IMMER unterbrochen, wenn es spannend wird ;)

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    7. Und die Antwort, die ich Tanja gegeben hab, gebe ich auch dir:

      Mir hat der Blogger-Brunch wieder sehr sehr gut gefallen! Und es hat auch Spaß gemacht, mich mit euch auszutauschen und die liebe Julia kennen zu lernen :) Vielleicht könnte man ja mal einen Blogger-Brunch über ein bestimmtes Buch abhalten oder aber über ein Genre? Hmm ... das würde aber dann auch in den Mädelsabend reinfallen ... wie wäre es mal mit einem Bloggermeeting :D ? Oder einem Live-Chat oder so? Hach ja, man kann so vieles tun! Was mich auch noch interessieren würde: wie läuft eine Blog-Tour ab? Wo meldet man sich an und überhaupt? Ich lese immer davon, aber wie es genau vonstatten geht: keine Ahnung!

      Danke euch beiden auch für eure tollen Fragen :) ♥

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    8. Vielen Dank fürs Mitmachen Nina, ich schaue gleich nochmal auf deinem Blog vorbei, bevor ich offline gehe und hinterlasse dort noch einen Kommentar.

      Vielen Dank für deine Vorschläge. Ich freue mich sehr, dass dir unser Brunch gefallen hat und hoffe sehr, dass du vielleicht auch beim nächsten Mal wieder dabei sein magst :o)

      Mit Blog-Touren habe ich bislang auch noch keine Erfahrungen gemacht. Das Thema finde ich aber sehr interessant. Das kommt mit auf die Liste. Bestimmt gibt es den ein oder anderen Teilnehmer, der unsere Fragen dann beantworten kann. Vielleicht kann man auch gezielt jemanden einladen, der schon mal eine Blogtour veranstaltet hat :o)

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  2. Huhu Leni,
    ich bin sehr beruhigt, dass du zuvor auch noch nichts von dieser Regelung gehört hast. :o)
    Ich kann deine Ausführungen gut verstehen. Dem Vermerk stehe ich sehr kritisch gegenüber. Einerseits finde ich es gut für Leser diesen Hinweis zu erhalten. Andererseits möchte ich auch, dass meine Rezension ernst genommen wird und nicht gedanklich mit den Worten abgetan wird: "Die hat das Buch zur Verfügung gestellt bekommen und ist dann in ihrer Meinung nicht ganz so ehrlich, wie sie es wäre, wenn sie die Rezension nach einem gekauften BUch verfasst hätte".

    Du schreibst, dass viele Blogger ein großes Dankeschön unter die Rezension setzen. Das stimmt. Aber tun sie das auch auf Amazon? Mein Hinweis landete bislang nicht auf den Plattformen sondern nur auf meinem Blog.

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Huhu Tanja,

      ganz genau deiner Meinung bin ich auch. Ich stehe dem ebenfalls sehr, sehr kritisch gegenüber und war generell schon überrascht, dass es sie überhaupt gibt. =') Bisher habe ich dieses Dankeschön nur auf meinem Blog angegeben. Man erhält das Buch ja, eben wegen dem Blog und deswegen setze ich da auch mein Dankeschön hin. Bisher wurde ich auch noch nicht darauf hingewiesen, von niemandem, dass man das auch in Amazon oder anderen Plattformen erwähnen soll.

      Natürlich möchte man gerne, dass die Rezension ernst genommen wird. Weißt du denn von wem diese Regelung stammt? Den Autoren, dem Verlag oder Amazon selbst?

      Ganz liebe Grüße
      Leni =)

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    2. Danach habe ich eben gesucht. Schau mal hier (von Amazon):

      "Sollten Sie als Rezensent ein kostenfreies oder preisreduziertes Produkt im Austausch für Ihre Rezension erhalten haben, müssen Sie dies klar und gut ersichtlich deklarieren. "

      https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/?ie=UTF8&nodeId=201731200

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  3. So, bin da. =D
    Ich mache das mit den Auswahlkriterien ähnlich wie du, aber das mit dem "nicht erschienen" ist eigentlich fast nie der ausschlaggebende Punkt, eher, wenn mich ein Buch einfach interessiert. Aber das Kriterium ist schon nicht übel. =)
    Und mit der Regelung geht es mir ähnlich. Ich persönlich habe meine REs eigentlich nie besonders markiert, aber bei manchen Bloggern denke ich mir auch, dass sie die Rezension zensiert haben, eben weil es ein RE ist. Das ist da so ein Grund, wieso ich es nicht mache.

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    1. Wuuuuhuuu, Willkommen in unserer Brunch-Runde! =D
      Ob "noch nicht erschienen" oder "bereits draußen" wird vermutlich auch keine Rolle spielen, wenn einem das Buch nicht interessiert. =D Trotzdem versuche ich die Zahl von Anfragen weit unten zu halten, einfach weil ich mich beim Lesen damit nicht unter Druck setzen möchte. Deswegen hat sich das irgendwie so entwickelt, dass ich immer seltener Bücher anfrage, die schon erschienen sind. =)
      Ich denke auch nicht, dass Autoren oder ein Verlag damit ein sonderliches Problem haben. Man kann ihnen auch immer noch gesondert in einer Mail dafür Danken oder ähnliches. Wurdest du bisher darauf hingewiesen, dass es da eine Regelung dementsprechend gibt? ö.ö

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    2. Danke =D
      Das mache ich inzwischen "gezwungenermaßen". Auf meinem Blog war es in letzter Zeit ja ziemlich ruhig und wenn ich gar nicht dazu komme, viele Rezensionen zu schreiben, frage ich auch nicht viele Bücher an, zu denen ich eine schreiben müsste.
      Ich hatte damit bisher auch keine Probleme. Ich glaube, Tanja wurde da von der selben Autorin darauf hingewiesen wie ich, erst vor Kurzem. ^^

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    3. Das ist natürlich verständlich. Vor kurzem hatte ich ja auch diese ruhige Phase auf meinem Blog und habe während der Zeit weder Rezensionsexemplare angefragt noch welche angenommen. Ich finde es auch persönlich fairer gegenüber den Autoren, wenn man das Buch nur anfrägt/annimmt, wenn man die Zeit dafür hat.

      Diese Regelung ist ja echt eine Wucht. xD Bisher wusste ich noch gar nichts davon. Wundert mich dann, dass sie dann nicht so gut wie in jedem FAQ erwähnt wird. Bei jeder Seite (z. B. Bloggerportal) lese ich mir immer zuerst ihr FAQ durch und mache mich schlau über ihre Regelungen. Aber im Bloggerleben lernt man wirklich jedes Mal wieder etwas Neues dazu. ^^

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  4. Das ist total interessant zu lesen, dass wir da beim Zeitansatz ähnliche Ansprüche an uns hegen. Bei mir sind es auch so zwei bis drei Wochen. :o)

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    1. Das liegt vermutlich daran, dass wir Beide unsere eigene Art von Rezensionsextras haben und die immer etwas im Voraus planen. Ich konnte mir von Anfang an sehr gut vorstellen, dass deine Antwort meiner sehr ähnlich werden würde. =)

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    2. Das stimmt. Ich finde sowas nimmt auch nochmal seine Zeit ein. Bei mir ist es auch so, dass ich meist nur am Wochenende koche und dann brauche ich noch die Zutaten. Ein Gericht muss also bis Freitag feststehen, damit ich es am Samstag oder Sonntag kochen kann :o)

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  5. Bei den wichtigsten Seiten habe ich genau die gleichen genannt wie du. Ich veröffentliche meine Rezensionen zwar auch noch bei ein paar kleineren Seiten, aber ich habe das Gefühl, bei Lovelybooks, Goodreads und Amazon bringen sie am meisten. =)
    Bei der Frist für die Rezension sehe ich das etwas lockerer, weil ich meitens vorher schon plane, was ich lese, aber nur in so weit, dass ich trotzdem auch noch lesen kann, wenn ich spontan auf etwas Lust kriege. Da sind 2 Wochen für mich etwas knapp. ^^

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    1. Ich bin auch der Meinung, dass es die Seiten am meisten bringen. Lovelybooks ist so die deutsche Seite für die Bücherliebhaber, Goodreads für die Internationalen und Amazon ist wirklich hauptsächlich für diejenigen, die von den Seiten noch nichts gehört haben. =D Beziehungsweise nicht ganz so verrückt nach Büchern sind, um sich mit jedem darüber zu unterhalten. =P
      Theoretisch geben Verlage und auch andere Plattformen auch eine längere Frist an. Also demnach ist es auch total legitim, wenn du mehr als 2 Wochen dafür hernimmst. Man möchte sich beim Lesen ja auch nicht unnötig unter Druck setzen oder? Davon hat weder der Verlag/Autor noch du etwas!

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    2. Ja, genau. ^^
      Das sehe ich auch so. Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche, Lesen soll schließlich immer noch Spaß machen. =)

      Dasmit "Jeder hat seinen eigenen Stil" unterschreibe ich genau so. Genau deshalb lese ich ja auch die Rezensionen von bestimmten Personen. Und stimmt, das Cover habe ich bei meiner Antwort eben ganz vergessen. Das finde ich auch unnötig, meistens sehe ich das doch auch selber, oder? ^^

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  6. Hallo Leni,

    bei mir haben Rezensionsexemplare auch immer Vorrang. Wenn ich sie also bekomme, schiebe ich sie auch immer zwischen meine anderen Bücher um sie so schnell wie möglich zu lesen, da das Lesen selbst und auch das Rezensieren noch seine Zeit braucht. 2 bis 3 Wochen finde ich auch völlig in Ordnung. Man hat ja vielleicht nicht immer Zeit das Buch zu lesen und wenn man es dann noch "bearbeiten" muss, braucht man schon diese Zeit.
    Ich lade meine Rezensionen auch meistens auf Lovelybooks hoch. Auch auf Amazon lade ich manche (nicht alle) Rezensionen hoch, denn wie du schon sagtest, schauen alle, die Lovelybooks und co nicht kennen, dort nach.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Ich finde es schon mal total interessant zu erfahren, dass die meisten hier für sich ein eigenes Limit von zwei bis drei Wochen gesetzt haben. Das sehen wir wohl alle ziemlich ähnlich :o)

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  7. Das ist ja lustig, dass wir beide das Cover als Beispiel aufgeführt haben. Ein Cover ist für mich auf jeden Fall ein Grund dafür, ob ich ein Buch in die Hand nehme oder nicht. Aber das habe ich ja direkt vor Augen, daher benötige ich für eine Kaufentscheidung keinen Hinweis in einer Rezension, wie dem Rezensenten das Cover gefallen hat.

    Sehr schöne Aufschlüsselung für die Frage :o)

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    1. Ich musste auch total schmunzeln, als ich deine Antwort mit dem "Cover"-Teil darin gelesen habe. Natürlich macht ein Cover schnell neugierig und man greift schneller mal zu einem Buch, wenn einem das Cover gefällt. Aber es ist eben genauso wie du es beschrieben hast. Man hat es ja selbst direkt vor Augen und kann sich schon schnell selbst ein Bild darüber machen. Für mich ist es bei einem Buchkauf nicht ausschlaggebend, wie eine andere Person das Cover von eben diesem Buch fand.

      Dankeschön!! =)))

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  8. hey :)

    Ich hab heute den Brunch nachgeholt und bin deswegen auf Stöbertour :)

    Also viele Dinge kann ich so unterschreiben :)
    Wo wir echt völlig unterschiedlicher Meinung sind, ist bei Indie-Autoren. Ich verstehe natürlich, warum man sie unterstützt und würde das prinzipiell auch tun, allerdings nehme ich trotzdem keine REs an. Zum einen hab ich das unbeschreibliche Talent, bis jetzt nur Bücher von Indie-Autoren gelesen zu haben, die zwar alle super fanden, die mir allerdings überhaupt nicht gefallen haben. Zum anderen mag ich Emails nicht, die mir schreiben, wie super mega hammer toll mein Blog ist und dass sie ihn ja schon so lange verfolgen und mir dann aber ein ebook anbieten, was nicht mal ansatzweise zu mir passt (sprich, die leute haben gegoogelt und schmieren mir dann einfach mal etwas Honig ums Maul). Und der dritte Grund sind die Gruselgeschichten, die man mir bei Indie-Autoren schon erzählt hat. Da ich bestimmt Glück habe und das schwarze Schaf erwische, nehm ich lieber keine an und und bekomme so auch keinen Shitstorm auf Facebook^^

    Liebe Grüße
    Lena

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