Hallöchen liebe Leser/innen, ♥
ich hatte einen sehr arbeitsreichen Februar. Mein Partner und ich haben nämlich endlich die Schlüssel bekommen für die Wohnung, in die wir zusammen gezogen sind. 🥳 Ein wundervoller Moment, der danach natürlich mit einigen Erledigungen verbunden war. Von Malersachen kaufen, Wände streichen, unser Hab und Gut in Kisten verpacken und alles rüberbringen bis über Lampen für das neue Reich auswählen - es gab einiges zu tun. Wir genießen die neuen 4 Wände sehr. Neben zu war es aber kaum möglich anderes zu machen. Wir setzen da wieder auf paar mehr Unternehmungen und etwas mehr Ruhe im März.
Nur an einem Sonntag sind wir noch auf eine Buchtauschparty gegangen, die hier im Ort organisiert wurde. Das Event fand ich wirklich spitze! Ich habe alle aussortierten Bücher vorbeigebracht, pro Buch ein Punkt bekommen und konnte mir dann je Punkt ein anderes Buch aussuchen. Meine kleine, aber feine Ausbeute:
Welche Bücher Tanja und ich im Februar gelesen haben und welche Favoriten wir darunter hatten, erfahrt ihr nun.
Ganz liebe Grüße
Leni ♥
Tanjas gelesene Bücher im Februar:
„Unvergesslich. Du und ich.“ von Roni Loren erzählt die Geschichte von Liv und Finn, die als Jugendliche eine geheime Beziehung führten. Ein Amoklauf an ihrer Schule hat ihr Leben und das ihrer Mitschüler nachhaltig traumatisiert. Nach Jahren treffen sich die Überlebenden wieder, um sich über diesen Tag und die Folgen auszutauschen. Liv und Finn merken dabei, dass die Anziehung von damals nicht nachgelassen hat. Doch heute, Jahre nach der Tat, sind sie beide zu völlig anderen Menschen geworden.
Ehrlich gesagt war ich überrascht, als ich auf den ersten Seiten realisierte, dass diese Geschichte von einem Amoklauf und seinen Folgen handelt. Mit einem so schweren Thema hatte ich gar nicht gerechnet.
Ausnahmsweise hätte ich mir hier vorab sogar einen Hinweis im Klappentext gewünscht, zumal die Thematik schon auf den ersten Seiten stark zum Tragen kommt. Ich habe mich dann jedoch dazu entschieden, offen an die Geschichte heranzutreten. Mir war klar, dass ich die leichte Liebesgeschichte, die ich erwartet hatte, so wohl nicht bekommen würde, was mich aber nicht abgeschreckt, sondern eher neugierig gemacht hat.
Letztlich liegt der Fokus der Geschichte doch stark auf der Lovestory. Angesichts des komplexen und schweren Themas hätte ich mir stellenweise eine intensivere Auseinandersetzung mit der Traumabewältigung gewünscht. Die romantischen und teilweise spicy Elemente nehmen hier vergleichsweise viel Raum ein. Dennoch mindert das meinen Gesamteindruck nur geringfügig: Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen und eine unterhaltsame Lesezeit damit verbracht.
Es gibt Handlungshilfen, wie man sein Unterbewusstsein austricksen und so unliebsame Situationen umgehen und zu mehr Gleichgewicht und somit Freude im Leben finden kann.
Ein Buch, das mich stark zum Nachdenken gebracht hat. Ich möchte zeitnah das Gelernte in den Alltag integrieren und bin gespannt, inwieweit es mir gelingen wird, bestimmte Lebenssituationen vielleicht zukünftig anders zu gestalten.
„Tokioregen“ von Yasmin Shakarami war für mich ein kleines Highlight in diesem Monat. Bereits auf den ersten Seiten entwirft die Autorin das Bild einer Stadt, die mit ihren unzähligen Eindrücken überwältigt.
Mit Malu lernen wir eine Protagonistin kennen, die mit ihrer liebenswerten, manchmal etwas tollpatschigen Art sofort überzeugt. Ich habe sie schnell in mein Leserherz geschlossen, genauso wie die vielen schrulligen und besonderen Nebencharaktere.
Die Geschichte erzählt nicht nur von einem großen Abenteuer in einer fremden, faszinierenden Kultur, sondern auch von Traditionen, Dämonen und Legenden. Gleichzeitig entfaltet sich eine herzerwärmende und berührende Liebesgeschichte.
Beim Lesen habe ich geschmunzelt, mitgefiebert und war neugierig auf alles, was noch passieren würde und auf all das, was ich gemeinsam mit Malu über Tokio würde erfahren dürfen.
Dieses Buch war ein echtes Leseerlebnis. Am liebsten würde ich direkt noch einmal von vorn beginnen, um Tokio zusammen mit Malu und all den besonderen Figuren ein weiteres erstes Mal zu erleben.
„Momo“ von Michael Ende lag schon viel zu lange auf meinem SuB. Gemeinsam mit Lina vom Buchblog „Ink and Petals“ habe ich mir dazu eine schöne Aktion überlegt: Wir möchten Momo als Wanderbuch auf die Reise schicken und suchen dafür noch Teilnehmer. Dazu folgt aber demnächst noch mehr …
Im Februar habe ich diesen Klassiker nun endlich gelesen. Den Film kannte ich noch aus meiner Kindheit, an die Details der Geschichte konnte ich mich allerdings kaum noch erinnern. Umso schöner war es, Momo noch einmal ganz neu für mich zu entdecken.
Das Leseerlebnis empfand ich stellenweise wie eine Achterbahnfahrt. Manche Passagen zogen sich für mich etwas, andere wiederum waren sehr fesselnd. Besonders gefallen haben mir die fantasievollen Ideen, die Michael Ende in sein Buch eingebaut hat, ebenso wie die Botschaft, die er vermittelt.
Als Leser gerät man dabei automatisch ins Grübeln: Wie sollte man seine Zeit einteilen? Was im Leben ist wirklich wichtig? Kann und sollte man bestimmte Erlebnisse und Handlungen einfach als Zeitverschwendung abtun? Beim Lesen wurde mir immer wieder bewusst, wie wichtig Zuhören, echte Begegnungen und das bewusste Zeitnehmen füreinander sind.
„Momo“ hat mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Es ist eines dieser Bücher, über die man noch lange nachdenken und diskutieren kann. Mir hat es im Resultat außerordentlich gut gefallen.
Lenis gelesene Bücher im Februar:
Only A Monster war ein richtig starker Start in den Monat. Auf den ersten Seiten war ich mir noch kurz unsicher, ob mir die Charaktere nicht vielleicht etwas zu jung sind und dann hat es mich nach 20-30 Seiten wirklich komplett überrascht. Es bot super viel Action, war schnell ein Pageturner und lieferte mir moralische Überlegungen vom Feinsten.
Zudem war ich echt begeistert von den Fantasy-Elementen und der Welt der Monster. Super faszinierend, super ausgearbeitet!
Einzig seine Fixierung auf ihr Hinterteil und ihre Fixierung auf seine Arme waren vielleicht 1-2x zu oft mit eingebunden. 😂
Die Inhaltsbeschreibung zu This Story Might Save Your Life fand ich mega. Zwei Freunde, die einen Podcast darüber führen, wie man in den verrücktesten oder gefährlichsten Situationen vielleicht überleben könnte. Doch dann verschwindet sie und ihr bester Freund gerät unter Verdacht. Insgesamt eine tolle, spannende Idee, die aus meiner Sicht „okayish“ umgesetzt wurde. Meinetwegen hätte es etwas mehr Podcast-Momente und noch zusätzlich ein paar Thrill-Elemente geben dürfen. Gefühlt war es mehr als Roman erzählt, sogar mit Fokus auf romantischen Zügen – da bin ich grundsätzlich ja eigentlich nicht abgeneigt, allerdings habe ich mir beim Greifen nach „This Story Might Save Your Life“ etwas anderes erhofft.
Ich habe ein wenig gebraucht, um ins Geschehen von Remember, Remember zu kommen. Insbesondere mit den detaillierten Settingsbeschreibungen und Charakternamen musste ich erst zurechtkommen. Doch wenn man sich darauf einlässt wird man mit originellen Ideen belohnt. Im letzten Drittel steigt der Thrill-Teil und der hielt mich wirklich gefangen. Letztendlich fand ich die Auflösung dann auch sehr stimmig, jedoch hat mir der überraschende Plottwist / Aha-Moment gefehlt, um mich richtig abzuholen.
The Legend of Lady Byeoksa bot eine spannende, mythologische Geschichte über Geisterjägerin
Lady Bin Seomoon. Sie versucht durch das Sammeln von Geisterperlen in Richtung
eines normalen Lebens zu kommen. Mich hat man ja schnell mit asiatischer
Fantasy und von koreanischer Mythologie habe ich bisher kaum etwas gelesen.
Daher konnten mich diese Elemente sowie einige Szenen mit den Geistern sehr
begeistern. Allerdings schreibt die Autorin auch sehr verschachtelt und hätte
in meinen Augen mit ein paar Anpassungen das Spannungslevel anziehen können.
Vor allem, dass das ganze Buch lediglich in 5 Kapiteln unterteilt war, empfand
ich auch als etwas herausfordernd beim Lesen.
Auf Wie die Luft zum Atmen habe ich mich schon richtig gefreut. Das Buch ist gefühlt ein absolutes Hype-Buch und ich mochte bereits einige Bücher von Brittainy Cherry. Dementsprechend: Meine Erwartungen waren auf Höhe der Decke. Schnell habe ich auch gemerkt, wieso die Autorin sich mit diesem Debüt einen Namen gemacht hat. Das Buch ist voll von grandios beschriebenen Gefühlen und ich war baff, wie die Autorin den Schmerz ihrer Hauptfiguren in Worte gefasst hat. Zudem konnte sie mich mit der besonderen Federbedeutung wirklich sehr berühren. Dennoch konnte es meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich von Brittainy Cherry einfach schon anderes gewohnt bin, da ich ihre neueren Werke bereits gelesen habe. Und ich finde, dass sie sich in ihrem Schreibstil über die Zeit sehr viel weiterentwickelt hat. Das Ende von diesem Buch war mir zudem etwas zu over-the-top dramatisch.
Lieblingsbuch:
Tanja's Favorit war:
Ich habe die Reise durch dieses Buch einfach nur genossen. Ich wollte unbedingt mehr über all die Traditionen Japans erfahren und war so gespannt auf das, was ich an den vielen verschiedenen Orten Tokios würde entdecken dürfen. Yasmin Shakarami ist es gelungen, mir eine Stadt vorzustellen, die einfach nur überwältigt und einem alleine beim Lesen mit offenen Mund staunen lässt.
Aber nicht nur das Setting des Buches war einfach grandios. Auch all die Charaktere im Buch habe ich während des Lesens so richtig ins Herz geschlossen. Ich mochte sie alle … ausnahmslos!
Leni's Lieblingsbuch war:
Vielleicht konnte man das oben bereits herauslesen, aber Only A Monster fand ich wirklich grandiose. <3 Es hatte ein hohes Tempo im Plot, Action, spielte mit den Rollen von Helden und Monstern und besonders faszinierend: Ich habe angefangen mit Monstern zu sympathisieren. Ich habe es unheimlich gerne gelesen und Band 2 liegt mittlerweile auch schon auf meinem SuB.
Lieblingscover:
Tanjas Lieblingscover im Februar war das von „Tokioregen“
Das Cover hat mich vom ersten Moment verzaubert. Und dazu noch dieser wunderschöne verträumte Buchschnitt …! Ich fand das Motiv auf dem Cover einfach perfekt. Es lässt Tokio in so vielen schönen Farben erstrahlen und zeigt den Zauber der Stadt. Zugleich deutet sich durch das Pärchen im Bild eine zarte Liebesgeschichte an. Es ist, für meinen Geschmack, einfach perfekt designt.
Leni nominiert folgende Buchcover:
Lieblingscharakter:
Tanja mochte eigentlich alle Charaktere aus „Tokioregen“.
Eine Figur soll an dieser Stelle dennoch besonders hervorgehoben werden:
Der Nacktkater der Familie, Bratto Pitto, nimmt eine besondere Nebenrolle in der Geschichte ein. Sein äußeres Erscheinungsbild ist ungewöhnlich, sein Wille sehr ausgeprägt. Bratto Pitto weiß genau, was er möchte (in den meisten Fällen Futter) und setzt die Erfüllung seiner Bedürfnisse konsequent durch. So kann es vorkommen, dass er sich nachts auf Malus Gesicht legt. Entgegen meiner Erwartungen ist mir dieser Kater im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und hat sich einen festen Platz in meinem Leserherz gesichert.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich auch einige Charaktere aus „Momo“. So z.B. Beppo Straßenkehrer, den ich teilweise wirklich gerne vor seinem Schicksal beschützt hätte. Aber auch Kassiopeia die Schildkröte mochte ich sehr. Ich mochte, dass sie akzeptiert hat, dass sie die Zukunft zwar kennt, aber nicht verändern kann und ich fand ihre Fähigkeit, dass sie über Buchstaben auf dem Panzer mit Menschen sprechen konnte, richtig genial. <3
Leni möchte an der Stelle die Charaktere aus The Pumpkin Spice Latte Disaster nominieren. Nicht, weil sie die allergrößten Sympathieträger sind, sondern weil sie 100% sie selbst und super authentisch sowie lebendig ausgearbeitet wurden. Es hat sich angefühlt, als hätte ich lebende Personen vor mir und das hat mich unglaublich fasziniert.
Lieblingswelt:
Lieblingstitel:
Tanjas Lieblingstitel unter den gelesenen Büchern im Februar war:
Ich finde, der Titel klingt romantisch, verträumt und birgt einen gewissen Zauber in sich. Genau, wie die Geschichte selbst.
Leni war im Februar von eigenen Buchtiteln
sehr begeistert:
Leseplanung für den Februar:
Tanja wollte im Januar SuB-Abbau betreiben. Das ist ihr auch gut gelungen. All die gelesenen Geschichten stammten tatsächlich vom Stapel ungelesener Bücher.
Im Februar wollte Leni…
…lesen. Das konnte auch umgesetzt werden. =)
Lesevorsatz für den März:
Im März möchte Tanja unbedingt „Dungeon Crawler Carl“ weiterlesen. Darüber hinaus freut sie sich schon sehr auf das Lesen von zwei ganz besonderen Kinderbüchern:
„Maries Glücksküche – Die Schule am Meer“ und „Zwei ganz besondere Freunde“
Im März setzt sich Leni dieses Buch auf die Leseliste:
Unsere geplanten Aktionen für den März:
Tanja und ich freuen uns schon riesig darauf, im März mit allen, die Lust haben mitzumachen, in unsere erste Buchclub-Lesung zu starten. Wir sind unglaublich gespannt auf den Austausch mit euch.
Natürlich präsentieren wir dir auch wieder
die Neuerscheinungen für den April. Es sind wieder einige Bücher dabei, die
unser Vorhaben, den SuB abzubauen, vielleicht ins Wanken bringen könnten. Lasst
euch überraschen =)
Passend zum Frühlingsbeginn, wollen wir uns wieder gegenseitig stimmungsvolle Lektüren empfehlen. Zeigt uns und anderen Lesern bei der Aktion "Blogger stellen ihre Lieblingsbücher für den Frühling vor" euren Frühlingstipp 2026.
Lasst
uns gerne noch ein wenig austauschen:
Was
sagt ihr zu unseren gelesenen Büchern? Kennt
ihr vielleicht schon den ein oder anderen Titel oder konnten wir euch
vielleicht auf ein Buch neugierig machen?
Erzählt uns gerne mehr über eure (Lese)-Erlebnisse im Februar und/oder eure Pläne für den März.
Wir
freuen uns auf die Gespräche mit euch in den Kommentaren ♥
















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