Wer ist der Killer?
Erscheinungsdatum: 12.08.2026
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453445307
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 224 Seiten
Werbung | Rezensionsexemplar
„46.600 Verdächtige, 18 Hinweise und 1 Täter Findest du den Täter, bevor Alice die Zeit davonläuft?
Alice Starling wird vermisst. Am Tatort, den sie verlassen hat: eine Leiche, eine kryptische Notiz und ein gewaltiger Ordner mit Zehntausenden von Namen. Die Polizei findet keinen Ermittlungsansatz. Doch Alice hat ihr Schicksal nicht den Behörden überlassen. Sie hat es dir anvertraut.
Das ist kein Roman, das ist ein Fall zum Selberlösen – das ultimative Logikrätsel!
Analysiere die Hinweise: Nutze die 18 Beweisstücke, die Alice dir gegeben hat.
Schließe die Unschuldigen aus: Grenze die Liste mit 46.600 potenziellen Verdächtigen systematisch ein, indem du alle streichst, die nicht den Kriterien entsprechen.
Identifiziere den Täter: Finde den einen Namen, der alle Hinweise erfüllt.
Ein Krimi-Rätselbuch für Erwachsene und für alle Fans von Puzzle-Mystery und Challenge-Books“
Mandalas Malen für Achtsamkeit und innere Ruhe? Ich greife lieber zum interaktiven Rätselbuch und finde für Alice den Täter. „The Killer Isn’t Alice“ ist keine Geschichte. Es ist ein interaktives Logik- und Rätselbuch mit 18 Hinweisen und einem Ordner voller Namen. Darin befinden sich 46.600 Namen, 46.599 unschuldig Verdächtige zum Durchstreichen und einen Killer.
Ich habe motiviert zu Lineal und Stift gegriffen und bin die einzelnen Zeilen durchgegangen, um den Kreis der Verdächtigen schrumpfen zu lassen. Dabei musste ich teilweise auf die Buchstabenanzahl achten, auf die Kapitelnamen oder andere Details. Es wurde drauf los markiert, gestrichen und eingekringelt. Damit habe ich meine Nachmittage wortwörtlich damit verbracht, Verdächtige von der Liste zu streichen. Ich habe mich gefühlt, wie Klein-Sherlock.
Eine absolut geniale Idee, die mir riesigen Spaß beschert und meditativ gewirkt hat. Natürlich muss man sich dennoch stark konzentrieren, um nicht aus Versehen einen falschen Namen durchzustreichen. Bei den Hinweisen habe ich beim 1. Durchgang durch die Namen auch mal jemanden übersehen, aber das war mir bei der Namensmenge vorher klar. Manchmal sieht man vor lauter Bäume den Wald nicht mehr, aber das hat den Reiz für mich nur gesteigert. Immerhin ist das Rätseln und Streichen damit nicht allzu schnell vorbei. Die Idee ist gut ausgeklügelt und ausführlich genug, um einige Stunden Spaß zu garantieren.
Insgesamt hat das Buch noch eine mega coole Aufmachung. Die Gestaltung innendrin kommt mit kleinen Illustrationen und einigen Blutspritzern, was das Durchblättern atmosphärisch macht. Auch die Aufgliederung der Namen war angenehm fürs Auge gestaltet, da die Namen einen gewissen und einheitlichen Abstand zwischen einander hatten.
Die Seiten sind qualitätsvoll und dick, sodass meine farbigen Striche auf einer Seite nicht auf die nächste Seite durchgegangen sind. Egal, ob ich Holzstifte, Stabilos oder Marker genutzt habe. Das war mir besonders wichtig, da mich das sonst durcheinander gebracht hätte. Beim Wegstreichen würde ich Stabilos oder ähnlich dünne Stifte empfehlen, damit man die Namen trotzdem noch lesen kann – für manche Hinweise notwendig.
Am Ende gibt es noch einen QR-Code, den man scannen kann, um seine Lösung zu überprüfen. Das fand ich gelungen gelöst, da ich im Buch nicht aus Versehen gespoilert werden wollte, aber von Anfang an wusste - ich werde neugierig sein, ob ich richtig lag.
Ich will mehr davon!
„The Killer Isn’t Alice“ setzt eine coole, unterhaltsame und spaßige Idee um. Für mich war es eine gute Alternative zu Mandalas oder Sudokus, da ich Detektiv spielen konnte und es neben dem Spaß noch meditativ ist, aber auch Konzentration fordert. Das Buch ist qualitativ hochwertig gestaltet, sodass keine Farbe von einer Seite zur nächsten Seite sickert und sorgt mit kleinen Illustrationen für die passende Atmosphäre. Außerdem ist jedes Detail gut ausgeklügelt, von den Hinweisen bis hin zu der Möglichkeit des Rätsels Lösung zu erfahren.
Mein Tipp zum Schluss: Erst alle Hinweise durchlesen & nicht einfach mit dem ersten Hinweis losstarten!





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