Monatsrückblick Tanja & Leni Dez 25

 


Hallöchen liebe Leser/innen, ♥

ich hoffe, ihr seid mittlerweile gut ins neue Jahr gestartet und hattet bereits erste schöne 2026-Stunden. Wir haben das Jahr mit ein paar tollen Snacks, leckeren Getränken und dem bunten Feuerwerk in unserer Wohngegend eingeleitet. 

Alle Tage davor standen für mich unter einem Weihnachtsstern. 😂⭐ Ich habe im Dezember viel daran gesetzt in Weihnachtsstimmung zu kommen und die Adventstage zu zelebrieren. Dafür war ich mit meinen Liebsten regelmäßig auf dem Weihnachtsmarkt, habe mit meinem Freund ein neues Rezept ausprobiert und Spekulatius Kugeln gebacken, es mussten ein paar Klassiker re-watched werden (z. B. Grinch, Aschenbrödel) und der Baum wurde früh aufgestellt und geschmückt. Die Zeit habe ich Weihnachten inhaliert.

Dennoch war es auch ein erledigungsreicher Monat. Abseits vom Klassiker, Weihnachtsgeschenke einkaufen, gab es privat so viel zu organisieren, auf Arbeit so viel, das abgeschlossen werden musste, gesundheitliche Themen, die geklärt werden mussten und und und. 2025 hat es mir nicht leicht gemacht, die Weihnachtsstimmung aufrecht zu halten. Aber ich weiß, dass alle Erledigungen notwendig waren und teilweise das Potenzial auf schöne Änderungen in 2026 versprechen.

Weihnachten selbst war dann noch richtig schön und mit viel familiärer Zeit verbunden. Für uns war es eine Kombi aus einem Weihnachtsmarktbesuch am Morgen und leckerem Essen am Abend bei meinen Eltern. Ansonsten wurde natürlich viel gequatscht und gelacht.

Und am 2. Weihnachtsfeiertag haben mein Freund und ich etwas Neues ausprobiert: Wir sind zur Ballettaufführung vom Nussknacker gegangen. Zwischendurch gab es mal stellen, als wir gar nicht wussten, welcher Plot gerade dargestellt wird (obwohl wir die Geschichte kennen), da ja nicht geredet bzw. erzählt wird bei einer Ballettaufführung. Dennoch war ich begeistert von den Kostümen, der Leidenschaft der Tänzer und ich liebe natürlich auch die Musik. 

Neben der Weihnachtsstimmung habe ich mir auf dem Blog wieder eine neue SuB-Challenge gesetzt. Im 12 für 2026-Beitrag findet ihr 12 Bücher, die ich dieses Jahr unbedingt lesen und von meinem SuB erlösen möchte. Ob ich meinen SuB in diesem Jahr etwas reduzieren kann? Wir werden sehen! Falls ihr ebenfalls an der Challenge teilgenommen habt oder euch unabhängig von meinem Beitrag diese Challenge gestellt habt, lasst mir dort doch gerne euren Beitragslink in den Kommentaren da.

Zwar ist der Beitrag nicht im Dezember erschienen, sondern Ende November, dennoch möchte ich nochmal ein wenig die Werbetrommel für 1 Buch, 1 Wort  - Lesetipps für alle Jahreszeiten rühren. Ich hatte das Gefühl, dass der Beitrag ein wenig untergegangen ist. Dabei warten dort ein paar spannende Buchtipps und Wörter auf euch. Ich hoffe, es wandert noch der ein oder andere neugierige Blick hinein.

Damit sind das die letzten Worte zum privaten Rückblick auf 2025. Doch haben Tanja und ich zudem noch fleißig gelesen. Welche Bücher wir uns für das Ende des Jahres noch ausgesucht haben, möchten wir euch im folgenden, literarischen Recap zeigen.

Ganz liebe Grüße
Leni ♥

 

Tanjas gelesene Bücher im Dezember:

Bei Whispers of Destiny von Justine Pust handelt es sich um mein erstes in diesem Monat gelesenes Buch. Ich habe mich schon im Vorfeld sehr auf diese Geschichte gefreut.

Im Jahr 2096 eröffnet der Tod ein Callcenter, in dem über Leben und Tod entschieden wird.

Bei Blue, der als Bewohnerin einer der unteren Stufen der Gesellschaft kaum finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, wird ein tödlicher Tumor festgestellt. Als ihr unerwarteterweise ein Job bei „Death Call“ angeboten wird, verbunden mit dem Versprechen, dass sie während ihrer Arbeit im Unternehmen nicht sterben wird, sagt sie zu. Doch das, was anfangs so gut klingt, hat seinen Preis: Als Callcenter-Agentin muss Blue täglich entscheiden, welcher der Anrufenden sterben muss und wer weiterleben darf.

Der Roman verbindet eine kreative Grundidee mit ernsten Fragen über soziale Ungleichheit, Verantwortung und Menschlichkeit. Trotz der düsteren Atmosphäre sorgen humorvolle Figuren und überraschende Momente für Leichtigkeit. Ein nachdenklich stimmendes, originelles Leseerlebnis.

Vor zwei Jahren haben Leni von „Meine Welt voller Welten“ und ich gemeinsam ein Adventskalenderbuch gelesen. Jeden Abend haben wir uns über die Geschichte des Tages ausgetauscht. Das wollte ich in diesem Jahr unbedingt wiederholen. Kurzerhand habe ich uns beiden ein Exemplar von „Christmas Kisses. Ein Adventskalender“ von diversen AutorInnen gekauft. Gemeinsam haben wir die vielen schönen Geschichten von namhaften AutorInnen wie Stella Tack, Stefanie Hasse u.v.m. gelesen und wir hatten so viel Freude dabei. Einige Geschichten waren süß, andere haben berührt und alle hatten eines gemeinsam: Sie haben uns wunderschöne Abende und eine kleine Extraportion Weihnachtsvorfreude geschenkt. 


Mein Plan, in der Vorweihnachtszeit ein paar stimmungsvolle Weihnachtsbücher zu lesen, kam in diesem Jahr zunächst kaum ins Rollen. Schließlich habe ich mir dann doch das oben erwähnte Adventskalenderbuch geschnappt und parallel dazu noch eine weitere Weihnachtsgeschichte: 24 Dates To Fall In Love von Stefanie Diem.

Der Klappentext erzählt von Romy, die kurz vor Weihnachten von ihrem Freund verlassen wird. Ihr selbstgebastelter Dating-Adventskalender landet beim Wichteln ausgerechnet bei Oliver, dem neuen Mitarbeiter im Hotel, in dem auch Romy arbeitet. Eine Wette führt dazu, dass Romy sich darauf einlässt, die 24 Dates mit Oliver durchzuziehen.

Das winterliche Setting im Skigebiet St. Finan hat mir richtig gut gefallen. Die Dynamik zwischen Romy und Oliver empfand ich allerdings teilweise als etwas gewöhnungsbedürftig. Schon bald wird klar, dass Oliver eine Führungsposition im Hotel übernehmen soll. Seine Wortwahl gegenüber den Mitarbeitenden ist dabei oft recht harsch. Während der Dates zeigt er sich dagegen überraschend freundlich und bisweilen sogar feinfühlig. Diese starken Temperamentswechsel konnte ich nicht immer nachvollziehen.

Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und durch die teils widersprüchliche Dynamik der Figuren auch angenehm in Spannung gehalten. Ein Weihnachtsroman, der zwar kleine Stolpersteine hat, mich aber dennoch in winterliche Lesestimmung versetzen konnte.


In diesem Monat habe ich dann auch „To Love a God“ von Anna Benning lesen dürfen, den zweiten Band der Götterlicht-Saga und ein Buch, auf dessen Erscheinen ich sehr hingefiebert habe.

Nach dem starken Auftakt der Reihe war meine Erwartung entsprechend hoch und dieser Band hat sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem Ende des ersten Bandes ein und konfrontiert Colden und Aurora mit einer Situation, die ihr bisheriges Verhältnis grundlegend verändert. Rollen verschieben sich, Vertrauen wird auf die Probe gestellt und beide müssen sich neu orientieren, während im Hintergrund weiterhin größere Konflikte und Bedrohungen bestehen. Diese Konstellation bildet das emotionale Zentrum des Romans.

Besonders gefallen hat mir, wie konsequent Anna Benning ihre Figuren weiterentwickelt. Die inneren Konflikte, das Ringen um Vertrauen und die ständige Bedrohung durch äußere Mächte sorgen für eine durchgehend hohe Spannung. Gleichzeitig wird das Worldbuilding weiter ausgebaut: Neue Figuren, zusätzliche Facetten der Welt und eindrucksvolle Schauplätze wie Sapphire Spire verleihen der Geschichte noch mehr Tiefe.

Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Mischung aus Spannung, Emotionen und einer durchdachten Handlung hat mich komplett abgeholt.

„To Love a God“ war für mich ein echtes Highlight und eine Fortsetzung, die die Reihe erzählerisch und emotional deutlich voranbringt.

 

„Four Days Until Forever“ von J. M. Summer habe ich über die Feiertage gelesen. Die Geschichte begleitet Theo, der nach einem Unfall im Koma liegt, während sein Geist die Menschen beobachtet, die um ihn bangen. Als ihm der Tod selbst ein zeitliches Limit setzt, beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem er die Wahrheit über den Unfall ans Licht bringen muss. Die übernatürlichen Elemente verbinden sich mit einer berührenden Geschichte über Freundschaft, Coming-out und unausgesprochene Gefühle. Trotz kleiner Schwächen bleibt ein emotionaler Roman, der besonders durch seine leisen, zwischenmenschlichen Momente überzeugt.


Ich will dies, das und dich“ von Saskia Louis habe ich mir ganz bewusst bis zum Ende des Jahres aufgespart. Die Geschichte spielt rund um Silvester und thematisiert Neuanfänge, gute Vorsätze und die Frage, wie ehrlich wir eigentlich mit uns selbst sind.

Mit Svea begleiten wir eine Protagonistin, die sich mit ihren vielen kleinen und großen Lügen selbst im Weg steht. Anfangs fiel es mir nicht ganz leicht, einen Zugang zu ihr zu finden, doch schnell wurde klar, dass ihr chaotisches Leben nicht nur selbstverschuldet ist, sondern auch durch ein wenig empathisches Umfeld, familiäre Erwartungen und unerwiderte Gefühle zusätzlich erschwert wird.

Der humorvolle, emotionale Schreibstil von Saskia Louis hat bei mir wieder voll funktioniert.

Besonders die Dynamik zwischen Svea und Will, der mit seiner kompromisslosen Ehrlichkeit einen spannenden Gegenpol bildet, hat mir sehr gefallen.

Neben viel Witz und Herz steckt in der Geschichte auch eine ehrliche Auseinandersetzung mit Selbstwert, Erwartungen und Veränderung.

Am Ende bleibt ein berührender, warmherziger und zugleich humorvoller Roman, der für mich einen rundum gelungenen und stimmigen Leseabschluss des Jahres gebildet hat.

 

Lenis gelesene Bücher im Dezember:

Breaking Your Code war ein starker Start in den Monat. Hauptfigur Scarlet ist eine berühmtberüchtigte Hackerin, die schmutzige Geheimnisse der High Society ans Licht zieht. Zu Beginn nimmt sie ihr neues Ziel in Angriff: Eine neue Berühmtheit, ein bis dato gut gehütetes Geheimnis. Ihr Gegenspieler? Polizist Kieran, dessen berufliche Karriere von ihrer Festnahme festhängt. Mir hat die Mischung aus IT, dem gefährlichen Coup und den Mr. und Mrs. Smith Parallelen so gut gefallen. Es gab eine gehörige Portion Action, aber auch Herz und Witz.

 

Königsblau und Königsfluch (Prequel) habe ich als Rezensionsexemplar von der lieben Autorin Julia angeboten bekommen und ich musste nur „Märchenadaption“ hören, um Feuer und Flamme zu sein. Geschrieben hat sie eine spannende und atemlose Neuerzählung von König Blaubart sowie seine Vorgeschichte (Prequel).

Bekommen habe ich ein winterliches Schauermärchen, das spannende Lesestunden verspricht. Das Setting wird atmosphärisch und beklemmend aufgearbeitet, so dass mir sowohl die Elemente des Originalmärchens als auch die neuen Twists sehr viel Freude bereitet haben.



High Mountain Court wiederum war mein erster und einziger Flop in diesem Monat. Als Hexen-Fantasy hatte es eigentlich gute Voraussetzungen bei mir. Dennoch hatte ich das Gefühl, den Plot so oder so ähnlich schon oft gelesen zu haben und mit wenig Spannung an den Seiten zu sitzen. Ich vermute, dass es für Genreeinsteiger noch interessant sein könnte. Für mich war es eher eine Geschichte für Zwischendurch, die mir nicht lange im Kopf bleiben wird. Leider!

 

Über Der Fluch der Seher habe ich vorab so unendlich viel Gutes gehört. Ich muss zugeben, dass es meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, aber es war dennoch eine gute Geschichte. Auch dieses Buch bedient sich einiger gängiger Plotverläufe, aber konnte für mich etwas mehr Spannung aufbauen. Zudem mochte ich die absolut, authentische Hauptfigur. Man merkt total, dass die Autorin super viel Fantasy liest und sich bestimmt bei einigen anderen Büchern schon gedacht hat: Die oder die Reaktion wäre doch viel authentischer. Und genau das hat sie in ihrem Buch eingefangen. Das hat mir sehr imponiert.

 

My Book Boyfriend - Schneeballschlacht mit Mr. Darcy habe ich ganz spontan zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit gelesen. Ich fand das Cover irgendwie süß und die Inhaltsbeschreibung klang nach Büchern, Weihnachten und warme Gefühle. Zudem hat es nur knapp 200 Seiten und lässt sich damit schnell durchlesen. (Und ich hatte ein Buch mehr für die Z-Aufgabe in der ABC Challenge von Aleshanee) Mich hat das Buch dann auch positiv überrascht und war für mich die perfekte Mischung aus winterlicher Stimmung, toll ausgearbeiteten Charakteren, viel Humor und schlagfertiger Dialoge. Außerdem mochte ich natürlich die Anspielungen auf Stolz und Vorurteil und anderen Büchern.


Ansonsten hat mich in diesem Monat noch das hübsche Buch Arcana Academy in meinem Regal total angelächelt. Es versprach Tarot-Magie – habe ich bisher nie gelesen –, eine komplexe Fantasy-Welt, spannende Intrigen und etwas Romantik. Und genau das habe ich auch bekommen. Am Anfang hat mich die Brutalität in der Geschichte noch sehr überrascht, allerdings hat es mich auch schnell an die Seiten gefesselt. Um das Magiesystem und das Worldbuilding zu begreifen, musste ich stark am Ball bleiben, aber dafür konnte es auch überzeugen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Ach, wie habe ich mich auf Heiress Among Thieves (Band 2) in diesem Monat gefreut. Seitdem die Fortsetzung angekündigt wurde, habe ich dem Erscheinungsdatum entgegengefiebert, da der Plot im ersten Band bereits ein wenig angeteasert wurde. Hier geht es um Olivias Diebstahl-Coup in der eigenen Familie, die selbst permanent Intrigen hegt und Fallen aufstellt. Es klang nach einer spannenden Herausforderung und bot mir so viele, spannende Plottwists. Was mir an der Reihe auch so gut gefällt ist, wie schnell man durch die Seiten fegt. Der Schreibstil ist mega flüssig, humorvoll und bildhaft. Und der Heist-Coup geplant an Silvester rundet das Buch zu einer perfekten Winterlektüre ab. 

 

Über Santa auf Bewährung bin ich auf Instagram gestolpert. Die liebe heart_in_pages hat es mit so genialen Worten und Metaphern beschrieben, so dass mir allein bei ihrer Rezension Weihnachtsstimmung aufgekommen ist. Ich musste es lesen! Hier muss Hauptfigur Gabriel Sozialstunden als Santa Claus im Kaufhaus ableisten und das G in seinem Namen steht definitiv für Grinch. Nichts kommt für ihn näher an einen Albtraum heran, als im kratzenden, roten Kostüm „Ho, Ho, Ho“ zu rufen und sich die Wünsche der Kinder anzuhören. Doch ein kleiner Lichtblick eröffnet sich mit der immer wiederkehrenden Brandy, die fast täglich mit einem weiteren Waisenhauskind aufschlägt. Ich fand das Setting in der Mall mega, die Kinder zuckersüß und den Grad zwischen humorvoll und tiefgründig gut getroffen.

 

Da ich in einem positiven Winterbücher-Flow war (was bei mir eher selten vorkommt), wollte ich gleich mit einem weiteren anschließen und habe mir Ein Mörder auf der Gästeliste – Ein Weihnachtskrimi auf Kindle Unlimited ausgeliehen. Mit dem nahenden Weihnachtsfest und dem schneeumwobenen Hotel, war die Winterstimmung direkt da. Zudem bot es ein Setting für einen spannenden Mordfall. Zwei pfiffige Ermittlerinnen und unzählige Verdächtige eingeschlossen im Hotel ergaben für mich eine interessante Krimi-Geschichte. Jedoch habe ich nicht damit gerechnet, dass die Hauptfiguren so jung sein würden. Daher waren die Krimi-Elemente teilweise etwas einfacher gestrickt. Mir persönlich wären komplexere Hinweise und Schlussfolgerungen lieber gewesen, aber für das Alter war es authentisch aufgezogen. Ich denke, das Buch könnte definitiv etwas für die jüngeren Leser sein.

 

Es wurde romantisch und familiär, spannend und fantasievoll, voller Gefühle und Festtagsstimmung – das und vieles mehr bot mir im Dezember Christmas Kisses. Das Buch hat mich mit seinen 25 Kurzgeschichten (24 Adventskalendertürchen + eine Geschichte für Silvester) über den ganzen Dezember begleitet und war vermutlich eines der besten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlich bei dir bedanken, Tanja für diese tolle Geschichte und den gemeinsamen Buddy Read. Die vielen literarischen Weihnachtsmarktbesuche, der Abstecher in der Weihnachtsmannwerkstatt oder der tanzende Baum im Büro, haben mir noch reichlich Weihnachtsstimmung geschenkt.

 

Lieblingsbuch:

Einer von Tanja's Favoriten war, ihr habt es vermutlich schon erraten können, “To Love a God”.

 

Ich hatte unglaublich hohe Erwartungen an den zweiten Band der Götterlicht-Saga und sie wurden sogar noch übertroffen. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch so durchgesuchtet habe wie dieses.

Anna Benning hat hier eine Geschichte geschaffen, die für mich auf ganzer Linie überzeugt. Das Worldbuilding ist grandios, die Figuren sind so vielschichtig und lebendig dargestellt, dass sie mir sofort ans Herz gewachsen sind. Ich wollte jede Facette kennenlernen, jede Entwicklung miterleben. Die Handlung ist unvorhersehbar, durchgehend spannend und fesselnd. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, einen Kinofilm, der noch lange nachwirkt, zu verfolgen. Für mich ist dieser Band ein absoluter All-Time-Favorit.

 

Ganz überraschend habe ich in den letzten Stunden des alten Jahres noch ein weiteres, absolutes Highlight beendet: „Ich will dies, das und dich“ von Saskia Louis. Meine Güte, was hatte ich eine gute Lesezeit mit diesem Buch. Mit dieser Geschichte hat es die Autorin endgültig auf meine persönliche Liste der Lieblingsautorinnen geschafft.

Ich mochte an dieser Geschichte einfach alles, ganz besonders jedoch den Humor. Ich lache beim Lesen wirklich selten laut auf, aber hier ließ es sich schlicht nicht vermeiden. Die Kombination aus der herrlich chaotischen Svea und dem ruhigen, kompromisslos ehrlichen Will hat für mich perfekt funktioniert. Ich habe das Chaos geliebt, das sich durch den gesamten Roman zieht, ebenso wie die leisen, ehrlichen Momente, in denen die Geschichte trotz aller Leichtigkeit überraschend viel Tiefe entwickelt.


Leni möchte ein paar Favoriten benennen:

    

Mich haben im Dezember definitiv einige Bücher überzeugen können. Daher war die Wahl gar nicht so leicht und ich habe mich mit Ach und Krach für drei Geschichten entschieden.

My Book Boyfriend war für mich ein weihnachtliches Rundumpaket im Bereich RomCom. Das Buch hat mich so positiv überrascht, gut unterhalten, in Weihnachtsstimmung versetzt, zum Lachen gebracht und letztendlich auch auf romantischer Ebene mitgerissen. Es verdient definitiv einen Highlight-Platz.

Breaking Your Code hat mich ebenfalls mit mehreren Aspekten überzeugt. Gerade der spannende Einblick in die IT und Hacks waren mal was Neues und präsentierten eine intelligente Protagonistin. Die Geschichte bringt Moral und Vorurteile zur Sprache, bietet Spannung durch Skandale, Action und Geheimoperationen. Und bei all dem verliert es nicht an Witz oder Romantik.

Heiress Among Thieves war die Erfüllung meiner Wünsche, die ich nach dem Lesen der Inhaltsbeschreibung hatte. Vor allem die grauschattierte Familie hat es mir total angetan. Mit denen ist nicht gut Kirschen essen und die als Diebstahl-Ziel? Prost Mahlzeit! Die Idee war mega und das Autorenduo hat geliefert.


Lieblingscover:

Tanja kürt das Cover von „To Love a God“ zum Lieblingscover des Monats.


Leni nominiert in diesem Monat folgendes Buchcover:


Lieblingscharakter:

Tanja mochte viele Charaktere aus „To Love a God“ und hat ihre Entwicklungen mit großer Neugier verfolgt.

 

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Zak, Coldens treuen und besten Freund, der mit seinem Humor und seiner ruhigen Art hervorsticht. Auch die Entwicklung eines neuen, recht undurchsichtigen Charakters habe ich gespannt verfolgt: Cassian. Ich wusste lange nicht, ob ich ihn mögen, ablehnen oder einfach bewundern sollte. Insgesamt bietet Band 2 eine Vielzahl faszinierender Figuren, deren Geschichten ich mit großem Interesse verfolgt habe.


Sehr gemocht habe ich auch die Darstellung des Todes in „Whispers of Destiny“. Wenn ich über den Tod nachdenke, kommen mir zunächst eher düstere Gedanken in den Sinn. Ich stelle ihn mir als sehr kompromisslos und angsteinflößend vor. In „Whispers of Destiny“ wird der Tod allerdings eher sympathisch dargestellt. Er besitzt eine gute Portion Humor, hegt eine Vorliebe für die Farbe Rosa und reagiert anderen gegenüber nicht selten nachsichtig. Diese humorvolle und sympathische Darstellung hat mir hier sehr gefallen.


Im Dezember hatte ich darüber hinaus eine herrliche Lesezeit mit Will und Svea aus „Ich will dies, das und dich“. Die beiden waren in ihrer Kombination einfach großartig. Svea mit ihrer chaotischen Art und ständig einer neuen Lüge auf den Lippen trifft auf Will, der kompromisslos ehrlich ist und Sveas noch so gut gemeinte Ausflüchte innerhalb von Sekunden durchschaut.

Besonders mochte ich, wie es Svea in Wills Gegenwart zunehmend leichter fällt, ehrlich zu sein, und wie sich die beiden gegenseitig herausfordern, provozieren und dabei immer wieder an ihre Grenzen bringen. Diese Mischung aus Chaos, Ehrlichkeit und leiser Annäherung hat für mich eine unglaublich unterhaltsame und zugleich berührende Dynamik geschaffen.



Leni fand im Dezember vor allem die Familie aus Heiress Among Thieves super faszinierend. Meine besten Freunde wurden sie wahrscheinlich nie werden, aber ihre komplexen Persönlichkeiten waren echt interessant. Alle sind permanent auf der Hut vor Täuschung und Treulosigkeit. Sie selbst sind total gerissen und eine harte Nuss als Gegner. Was sie für mich nur umso spannender gemacht hat, weil sie immer wieder für einen Plottwist zur Verfügung standen.


 

Lieblingswelt:

Tanja hat das Worldbuilding von „To Love a God“ geliebt.

 

Schon der erste Band hat mich mit der Darstellung des Divine Districts und Silver City begeistern können. Im zweiten Band tauchen wir tief in Sapphire Spire ein, einer Stadt voller Illusionen, Fallen und Gefahren. Anna Benning erschafft erneut ein kinoreifes Setting.

 

Leni möchte dieses Mal kein Buch für die Rubrik wählen. Ich hatte diesen Monat besonders Spaß an den vielen, winterlichen oder weihnachtlichen Settings. Da habe ich viele, liebevolle Details und die Stimmung total genossen und könnte darunter jetzt aber keinen Favoriten benennen.

 

Lieblingstitel:

Für Tanja ist in diesem Monat kein Buchtitel besonders hervorgestochen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde meine Wahl vermutlich auf „Whispers of Destiny“ fallen. Wie seht ihr das? Welches meiner gelesenen Bücher würdet ihr zum Lieblingstitel des Monats wählen und warum?


Lenis liebste Buchtitel in diesem Monat war:

 


Leseplanung für den Dezember:

Tanja wollte im Dezember folgende Bücher lesen:

 

In alle drei Geschichten ist sie abgetaucht und hatte eine unglaublich fesselnde Lesezeit mit diesen Büchern <3


Im Dezember wollte Leni noch etwas von ihrer SuB-Challenge lesen. Von der Liste konnte ich noch 2 Bücher beenden:

 

Lesevorsatz für den Januar:

Tanja möchte 2026 mit 

starten. Darüber hinaus habe ich mir fest vorgenommen, ein wenig SuB-Abbau zu betreiben.


Da ab Januar meine neue SuB-Challenge losgeht, möchte ich (Leni) im Januar wieder ein Buch von der Liste lesen. Mein Versuch den SuB zu reduzieren bleibt ambitioniert.


Unsere geplanten Aktionen für den Januar:

Tanja und ich haben uns im Jahr 2025 wieder ein Leseziel auf Goodreads gesetzt. Besonders gefällt uns an dieser Challenge, dass man am Ende des Jahres mit einer sehr interessanten Auswertung belohnt wird. Die Ergebnisse der Goodreads Challenge wollen wir euch wieder in einem Beitrag präsentieren.

Seid ihr bereits gespannt, mit welchen Büchern uns das neue Jahr begrüßen wird? Wir waren es auf jeden Fall und haben bereits fleißig Neuerscheinungen in 2026 zusammengesucht. Im nächsten Monat präsentieren wir euch einige angekündigte Bücher aus dem Februar.

Schnee bedeckt die Straßen wie leichter Puderzucker, der kalte Wind beißt in den Wangen und der Schal wird zwei Mal um den Hals gewickelt. Tanja und ich sind uns einig: Es ist totale Winterstimmung. Um diese Stimmung zu unterstützen, möchte wir zusammen mit euch wieder Lesetipps für den Winter sammeln. 

Welche unserer gelesenen Bücher kennt ihr bereits? Wäre eines der Bücher etwas für eure Wunschliste? Was waren eure Highlights oder vielleicht sogar Flops im Dezember?

Wir wünschen euch ein zauberhaftes, fantasievolles und spannendes Lesejahr 2026 und ein 2026 voller wunderschöner Momente und Erlebnisse ♥

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