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**R** „Die Greifenreiterin 1 – Gefangenschaft“ – von Sabine Schulter

Grandiose High-Fantasy in Teharis




Erscheinungsdatum: 28.08.2019

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ISBN: B07WF78JLG

Sprache: Deutsch

Taschenbuch 385 Seiten




„Bist du bereit für die Unendlichkeit des Himmels?

Gleich bei ihrer ersten Mission als vollwertige Reiterin fällt Rayna mit ihrem Greifen Ferril in die Hände der Nanjok, einem unbarmherzigen Volk des Nordens. Was dieses weit im Süden zu schaffen hat, weiß Rayna nicht – genauso wenig wie Hyron, der ebenfalls gefangen gehalten wird, wenn auch nicht durch Ketten. All ihr Denken ist auf Flucht ausgerichtet. Doch was beide nicht einmal erahnen, ist, dass ihr Treffen und ihr gemeinsamer Überlebenskampf bei den Nanjok erst der Anfang von etwas viel Größerem bedeutet.

Lass dich von der großartigen Welt Teharis, Raynas Abenteuern und ihrem tierischen Begleiter Ferril mitreißen!“
Quelle: Lovelybooks


Ich war bereits voller Abenteuerdrang, als ich das Buch aufschlug und mir die Weltkarte von Teharis entgegenblickte. Die erste Mission als Botschafterin des Himmelvolkes von Rayna und ihrem Greif Ferril lässt zum Glück auch nicht lange auf sich warten.  Bis zu ihrer ersten Mission hat Rayna nur in den Bergen des Himmelvolkes gelebt und fliegt nur selten in die Welt hinaus. Mit ihrer Mission bekommt sie die Möglichkeit die Natur, Wind und Wälder zu betrachten und sich in diese zu verlieben. Ihr kindlicher Blick gegenüber der Welt, eröffnet dem Leser erneut die schönsten Seiten unserer eigenen Natur. Die verschiedenen Völker werden im Glossar am Ende auch nochmal aufgenommen zum Spitzeln.

Ihr Abenteuer wird jedoch jäh unterbrochen durch einen unglücklichen Zwischenfall. Dieser zwingt die Beiden zu kämpfen, mutig zu sein und auch einiges einzustecken. Greifenreiter sind wahre Flügkünstler, trainiert, sportlich und im Kampf erprobt. Die Charaktere wissen sich demnach gut zu verteidigen. Mir persönlich wurde durch den Zwischenfall ein wenig die Spannung entzogen. Das Problem hätte meinetwegen etwas schneller gelöst werden können.

Der Fokus lag stattdessen mehr auf der Knüpfung von Freundschaftsbänden in schwierigen Situationen und der Ausarbeitung der Charaktere. Insbesondere Rayna konnte da sehr beeindrucken. Man spürt an ihrer stürmischen und mutigen Art die Kriegerin in ihr. Damit macht sie sich während der Mission auch einige Feinde, aber erntet auch Respekt – bestimmt auch vom Leser selbst. Nicht nur Feinde machen sich auf dem Weg bemerkbar. Über die Zeit knüpft sie zarte Freundschaftsbände mit einem lebensfrohen Fährtenleser und seiner schüchternen Schwester, die ihr in schwierigen Zeiten Beistand leisten.

Natürlich kommt niemand an das Freundschaftsband zwischen Rayna und ihrem Greifen Ferril heran. Die Zwei gehen miteinander um, wie Seelenpartner.  Bisher habe ich noch nie eine Geschichte über Greifen gelesen. Ich gebe zu, dass ich erst nochmal googeln musste, was ich mir genau unter diesem Fabelwesen vorstellen kann (Mischung aus Löwe und Adler). Aber ich wusste, dass ein Sabine Schulter Buch mit tierischem Begleiter nur gut werden kann. Und ich hatte Recht. Die Greifen sind definitiv zu einem Highlight dieser Geschichte geworden.

Ansonsten wurden der männliche Gegenpart und der Antagonist besonders gut ausgearbeitet. Beim Antagonist merkt man auch, dass dieses Buch mitunter eines der blutigsten und brutalsten Werke von Sabine Schulter ist. Zu den anderen Nebencharakteren wünsche ich mir in den nächsten Bänden noch einen näheren Bezug. Bisher hielten diese sich eher im Hintergrund auf.

Auch die Lovestory hält sich im Auftakt eher im Hintergrund. Je näher man dem Ende kam, desto deutlicher wurde das Knistern in der Luft und ich bin gespannt, was die Autorin da noch für uns bereithält.


Mit dem Auftakt zu der Greifenreiterin hat Sabine Schulter ein Abenteuer in ihrer neuen High Fantasy Welt entworfen. Wieder einmal erschafft sie die unterschiedlichsten Völker und entwickelt einen eigenen Weltenentwurf, den sie sehr naturbezogen entworfen hat. Die Idee der Greifenreiter ist mir bisher nicht oft begegnet und umso schöner empfand ich die ausgearbeitete Bindung zwischen Rayna und Ferril. Ihre Mission verunglückt ein wenig, aber davon lassen sie sich in ihrer kämpferischen Natur nicht unterkriegen. Ich bin gespannt darauf, in den nächsten Bänden noch mehr über die Welt Teharis zu erfahren und hoffe noch eine stärkere Bindung zu den Nebencharakteren aufzubauen. Bis auf paar kleine Schwächen, war es wieder eine tolle Geschichte mit fantasievollen Details.



( 4 / 5 Dschinn)


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Mit Sabine Schulter kann man in einige wundervolle Fantasy-Welten abtauchen. Mein letzter Halt war mit "Die Greifenreiterin" in Teharis. Welche Buchwelt konnte dich besonders von sich überzeugen?


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